Wolkenbildergalerie von
Prof. Dr. rer. nat. habil. Stephan Borrmann
(Direktor (im Nebenamt) und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Chemie (seit 2001). Empfänger des Akademiepreises des Landes Rheinland-Pfalz 2004.)
Man beachte die Wolkengalerie mit jeweiliger Textbeschreibung über Kondensstreifen
Nachgehakt: Neues Video aus Japan soll als Chemtrail-Beweis dienen. - Was sind Wellenwolken/Leewellen?
Im Internet kursiert seit wenigen Monaten dieses Video (man beachte: aus einem Flugzeug über Japan* gefilmt) und wird als weiterer aktueller Chemtrail-Beweis deklariert und falsch interpretiert.
Hier die Originalquelle und das Originalvideo dazu.
Satelitenaufnahme der NASA über das gefilmte, japanische Gewässergebiet.
Hierbei handelt es sich um sogenannte "Wellenwolken" bzw. "Leewellen", auch Gebirgswellen / Altocumulus lenticularis" genannt.
Wolkengalerie: Cloud Streets / Wolkenstrassen
Wellenwolken über Südafrika
Top-Wetter.de: Leewellen
Untersuchungen von Gebirgswellen
Spektrum direkt: kühner Wellenritt
Atmosphäre und Gebirge (PDF) oder "
* "Die japanischen Inseln sind eigentlich nichts anderes als die Gipfelregionen mehrerer Gebirgsketten, deren Spitzen über 3000 m hoch aus dem Meer aufragen." (Reiseführer Japan)
geschichtlicher Hinweis:
Die Leewellen wurden erstmalig im Jahre 1933 durch deutsche Segelflieger im Riesengebirge entdeckt. (Quelle)
Randbemerkung:
Dass sich in Japan ganz andere Wetterbedingungen vorfinden, ebenso ein anderes Klima vorherrscht, als in unseren Breitengraden, wird unter Berücksichtigung von diesem Videomaterial gerne aussen vor gelassen.
Hier die Originalquelle und das Originalvideo dazu.
Satelitenaufnahme der NASA über das gefilmte, japanische Gewässergebiet.
Hierbei handelt es sich um sogenannte "Wellenwolken" bzw. "Leewellen", auch Gebirgswellen / Altocumulus lenticularis" genannt.
Wolkengalerie: Cloud Streets / Wolkenstrassen
Wellenwolken über Südafrika
Top-Wetter.de: Leewellen
Untersuchungen von Gebirgswellen
Spektrum direkt: kühner Wellenritt
Atmosphäre und Gebirge (PDF) oder "
* "Die japanischen Inseln sind eigentlich nichts anderes als die Gipfelregionen mehrerer Gebirgsketten, deren Spitzen über 3000 m hoch aus dem Meer aufragen." (Reiseführer Japan)
geschichtlicher Hinweis:
Die Leewellen wurden erstmalig im Jahre 1933 durch deutsche Segelflieger im Riesengebirge entdeckt. (Quelle)
Randbemerkung:
Dass sich in Japan ganz andere Wetterbedingungen vorfinden, ebenso ein anderes Klima vorherrscht, als in unseren Breitengraden, wird unter Berücksichtigung von diesem Videomaterial gerne aussen vor gelassen.
Kategorie:
Aufklärung,
Wissen
taz berichtet: Verschwörungstheorie aus der rechten Szene?
Hier ein sehr bissiger und satirischer Bericht, der diverse Verschwörungstheorien der rechten Szene einordnet:
taz: Bürger, kauft Vorräte!
"Und die Kondensstreifen am Himmel sind in Wirklichkeit versprühte Gifte, so genannte Chemtrails, die uns krank werden lassen. Beweise lassen nicht lange auf sich warten. Ein arbeitsloser Elektronikbastler meldet sich zu Wort. Er habe sich einen motorbetriebenen Filter einer Dunstabzugshaube ins Schlafzimmerfenster geschraubt, um die Luft zu reinigen. "Erst probierte ich es mit einer NVA-Luftschutzmaske, aber da habe ich beim Schlafen immer so im Gesicht geschwitzt", sagt der Mittfünfziger. Mit der Dunstabzugshaube aber fühle er sich viel gesünder. Das Publikum nickt.
taz: Bürger, kauft Vorräte!
"Und die Kondensstreifen am Himmel sind in Wirklichkeit versprühte Gifte, so genannte Chemtrails, die uns krank werden lassen. Beweise lassen nicht lange auf sich warten. Ein arbeitsloser Elektronikbastler meldet sich zu Wort. Er habe sich einen motorbetriebenen Filter einer Dunstabzugshaube ins Schlafzimmerfenster geschraubt, um die Luft zu reinigen. "Erst probierte ich es mit einer NVA-Luftschutzmaske, aber da habe ich beim Schlafen immer so im Gesicht geschwitzt", sagt der Mittfünfziger. Mit der Dunstabzugshaube aber fühle er sich viel gesünder. Das Publikum nickt.
Der fast zahnlose Hartz IV-Empfänger wird ein begehrter Gesprächspartner an diesem Abend. Denn er hat nicht nur seine Luft gereinigt, sondern auch einen großflächigen Hautpilz mit einer selbst hergestellten kolloidale Silberwassermixtur, einer Lösung von Silbersalzen, besiegt. Seine Botschaft lautet: Trinkt Silberwasser, lehnt Antibiotika ab. Denn das Gebräu heilt angeblich nicht nur Krebsgeschwüre, Blutvergiftungen, Akne und die Beulenpest, sondern neutralisiert auch biologische Kampfstoffe.
Auf dem Treffen geht es aber nicht nur um unbewiesene Heilmethoden, sondern auch um rechtsradikale Inhalte. "
Kategorie:
Artikel
Nachgehakt: Geplante Wettermanipulation in China
Derzeit sorgen sich einige Leute über die aktuellen Nachrichten in den Medien, die über den geplanten Einsatz von Flugzeugen zur "Wetter-Manipulation" für die olmypischen Spiele in China berichten.
Spiegel: China schiesst auf Regenwolken
Hierbei handelt es sich um die Planung zum Einsatz von sogenannten "Hagelflieger" bzw. Bodeneinrichtungen, die mit "Silberiodid-Aceton"-Raketen die Wolken "impfen" und ein Abregnen von Wolken für einen freien Himmel sorgen sollen.
"Billionen Silberjodid-Teilchen werden dann, so die Theorie, mit dem Aufwind in den Kern der Wolke in zwölf bis 15 Kilometer Höhe transportiert. Dort dienen die Teilchen als zusätzliche Kristallisationskerne, an denen sich Wassermoleküle festsetzen. Mit der ständigen Auf- und Abwärtsbewegung der Kerne innerhalb der Wolke bilden sich Hagelkörner. Durch die Masse der zusätzlich injizierten Kerne entstünden viele kleine statt weniger großer Hagelkörner, sagt Vogl. Läuft alles nach Plan, wandeln sich diese kleinen Körner auf dem Weg zur Erde noch in Wassertröpfchen um." (1)
"Zur Umweltverträglichkeit der Impfaktion wurde vom Landesamt für Umweltschutz in Baden-Württemberg festgestellt, dass aufgrund der geringen Menge (ca. 8l/Stunde) das verwendete Silberjodid im Niederschlag nicht nachgewiesen werden konnte. Eine Anreicherung im Boden ist damit ebenso ausgeschlossen, wie schädliche Auswirkungen auf Menschen und Umwelt." (2)
Literaturhinweis:
(2) Hagelabwehr: Entwicklung + Funktion
(1) FAZ: die Wettermacher
Hagelabwehr
Langzeituntersuchungen bestätigt Silberjodid - Nebenwirkungen unbegründet
North American Weather Consultants, Inc.
Spiegel: China schiesst auf Regenwolken
Hierbei handelt es sich um die Planung zum Einsatz von sogenannten "Hagelflieger" bzw. Bodeneinrichtungen, die mit "Silberiodid-Aceton"-Raketen die Wolken "impfen" und ein Abregnen von Wolken für einen freien Himmel sorgen sollen.
"Billionen Silberjodid-Teilchen werden dann, so die Theorie, mit dem Aufwind in den Kern der Wolke in zwölf bis 15 Kilometer Höhe transportiert. Dort dienen die Teilchen als zusätzliche Kristallisationskerne, an denen sich Wassermoleküle festsetzen. Mit der ständigen Auf- und Abwärtsbewegung der Kerne innerhalb der Wolke bilden sich Hagelkörner. Durch die Masse der zusätzlich injizierten Kerne entstünden viele kleine statt weniger großer Hagelkörner, sagt Vogl. Läuft alles nach Plan, wandeln sich diese kleinen Körner auf dem Weg zur Erde noch in Wassertröpfchen um." (1)
"Zur Umweltverträglichkeit der Impfaktion wurde vom Landesamt für Umweltschutz in Baden-Württemberg festgestellt, dass aufgrund der geringen Menge (ca. 8l/Stunde) das verwendete Silberjodid im Niederschlag nicht nachgewiesen werden konnte. Eine Anreicherung im Boden ist damit ebenso ausgeschlossen, wie schädliche Auswirkungen auf Menschen und Umwelt." (2)
Literaturhinweis:
(2) Hagelabwehr: Entwicklung + Funktion
(1) FAZ: die Wettermacher
Hagelabwehr
Langzeituntersuchungen bestätigt Silberjodid - Nebenwirkungen unbegründet
North American Weather Consultants, Inc.
Kategorie:
Aufklärung,
Wissen
Labor für Atmosphärenchemie LAC des Paul Scherrer Instituts
Labor für Atmosphärenchemie LAC des Paul Scherrer Instituts
Aerosolforschung
Feinstaub wirkt auf Klima und Gesundheit
Aerosolforschung
Feinstaub wirkt auf Klima und Gesundheit
Kategorie:
Wissen
Informationsblätter zum Klimawandel
Informationsblätter zum Klimawandel (PDF)
bereitgestellt in Zusammenarbeit mit
UN / UNEP / UNDP / WMO / WHO / UNITAR / UNFCCC
bereitgestellt in Zusammenarbeit mit
UN / UNEP / UNDP / WMO / WHO / UNITAR / UNFCCC
Kategorie:
Wissen
In eigener Sache: Förderung zum kritischen Denken
Ich möchte an dieser Stelle diverse Fragen und Antworten in den Raum werfen, die sich Chemtrail-Gläubige und Verschwörungstheoretiker in Anbetracht ziehen sollten, um einen Ausweg aus einem "Tunnelblick" zu zeigen, der einen freien Weg zum kritischen Denken fördert und schafft:
(Damit möchte ich den Behauptungen entgegenwirken, diese Seiten seien nur als "Auftragsarbeit" bzw. "Gegeninitiative" gedacht, um jegliche kritische Gedankengänge für diese Verschwörungstheorie in Asche zu ersticken.)
1. Warum gab es früher bleibende Kondensstreifen (in solch einem hohem Aufkommen) nicht?
mögliche Antworten:
2. Warum schweigen weltweit die Medien, wie auch die Experten darüber?
mögliche Antworten:
* Weiteres Material zur Wahrnehmung:
(Damit möchte ich den Behauptungen entgegenwirken, diese Seiten seien nur als "Auftragsarbeit" bzw. "Gegeninitiative" gedacht, um jegliche kritische Gedankengänge für diese Verschwörungstheorie in Asche zu ersticken.)
1. Warum gab es früher bleibende Kondensstreifen (in solch einem hohem Aufkommen) nicht?
mögliche Antworten:
- Weil es früher weniger Flugbewegungen am Himmel gab.
- Weil man selbst durch selektive Wahrnehmung * auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht wurde.
- Ein Besuch in diversen Bibliotheken kann aufzeigen, dass Fachbücher über die Geschichte der Wolkenkunde (Nephologie) und Meteorologie in Form von gestelltem Schul- und Fotomaterial darüber Auskunft geben können, dass es auch schon früher solche Formierungen von Kondensstreifen am Himmel gegeben hat.
- Weil es am aktuellen Klimawandel liegt. Diverse Forschungsergebnisse zeigen auf, dass sich unsere Atmosphäre durch Aerosole und Emissionen stark verändert hat.
2. Warum schweigen weltweit die Medien, wie auch die Experten darüber?
mögliche Antworten:
- Weil die Medien über den aktuellen Klimawandel u. Erderwärmung berichten, ebenso über Forschungsergebnisse in der Klimaforschung. Das würde erklären, warum es den Begriff "Chemtrail" in der Medienlandschaft nicht gibt. Zumindest hätte sich die Klatschpresse sicherlich auf dieses Thema gestürzt.
- Weil sich Forscher, Wissenschaftler und jegliche Experten aus diesen Bereichen auf das Verhalten von Kondensstreifen in der komplexen Atmosphäre konzentrieren, darüber Forschungsarbeiten durchführen und diese auch (oftmals in Fachmagazinen) veröffentlichen.
- Weil sich die Wissenschaft und Forschung auf dem Bereich Aerosole, Emission und deren Auswirkungen auf die komplexe Atmosphäre und das Klima konzentriert.
- Einen Versuch zu starten, sich selbst die Frage zu beantworten, wie hoch die Chance wäre, ein so gewaltiges weltweites Experiment/Projekt zu verschweigen, dass sich darüber alle involvierten Personen (Mechaniker, Piloten, Konstrukteure, Ingenieure, Chemiker, Physiker, Meteorologen, Wetterstationen, Politiker, Wissenschaftler, Forscher, Umweltschutzorganisationen, Hersteller, Lieferanten etc.) an diese Schweigepflicht halten würden und sich Niemand der involvierten Personen an die Öffentlichkeit wendet. (Letztendlich würden sich ja all diese involvierten Personen dieser "Sprüherei" aussetzen und wären selbst nicht davor geschützt. Das ergäbe überhaupt keinen Sinn.)
- Versuchen, bei weiteren Zweifel, auf Eigeninitiative Kontakte zu Experten und Fachpersonen herzustellen (z.B. Fachforen/Fachmagazine für Physik, Chemie, Biologie, Biochemie, Meteorologie, Studentenvereinigungen, Luftfahrt, Pilotenvereinigungen, Institute für Klimaforschung etc. - bitte die Suchmaschinen dazu benutzen) und um eine umfassende Meinung zu bitten, diese Meinungen zu sammeln und daraus sein Fazit zu bilden. Ebenso kann man an diversen Universitäten Aushänge am schwarzen Brett anbringen, um z.B. Studienabgänger aus den Bereichen Physik, Chemie, Biochemie und Meteorologie zu befragen.
- Sich selbst die Frage zu stellen, warum sich Verschwörungstheoretiker lediglich nur an "unwissende" Bürger wenden und Fragen stellen, die verständlicherweise ein unwissender Bürger nicht beantworten kann (Ich gehe auch nicht zu einem Friseur, sondern zu einem Hautarzt, wenn ich fachlichen Ratschlag über eine Hautkrankheit haben möchte). Ebenso sollte man sich fragen, warum Verschwörungstheoretiker jegliche, öffentliche Antwort seitens Experten grundsätzlich als "Lüge" hinstellen. Sollte ein (Irr)Glaube über ein fachliches, studiertes Wissen stehen?
* Weiteres Material zur Wahrnehmung:
- Video im Auftrag der Stadt London (zur Sensibilisierung der Rücksichtnahme auf Fahrradfahrer)
- Wahrnehmungspsychologie (PDF)
Kategorie:
Aufklärung
Dissertation: Die Strahlungswirkung des troposphärischen Aerosols in Mitteleuropa
Dissertation der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München
vorgelegt von Dipl.-Phys. Armin Stifter
Institut für Physik der Atmosphäre
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Oberpfaffenhofen (2002)
Die Strahlungswirkung des troposphärischen Aerosols in Mitteleuropa (PDF)
"Aus Messungen waehrend der Kampagne LACE 98 (Lindenberger Aerosol-Charakterisierungs-Experiment, Juli/August 1998) wurden aus einer Vielzahl von Messungen zahlreicher Gruppen, sowohl am Boden wie auch von Flugzeugen aus, verschiedenste relevante Parameter bestimmt. Mittels eines flexiblen und umfassenden Strahlungstransportmodell-Pakets werden die von dem Forschungsflugzeug Falcon des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Oberpfaffenhofen) aus im solaren und terrestrischen Spektralbereich gemessenen Strahlungsflussdichten mit berechneten Werten verglichen. Mit Hilfe von Strahlungstransportmodellen werden die Tagesgaenge des Strahlungsantriebs fuer fuenf Tage mit unterschiedlicher Aerosolbelastung berechnet und diskutiert. Die Faelle wolkenloser und vollstaendig bedeckter Himmel mit tiefen (Stratus) und hohen (Zirren) Wolken werden diskutiert. In den Berechnungen sowohl fuer die Bewoelkungssituationen keine bzw. homogene, vollstaendige Wolkenbedeckung ist der erhaltene Strahlungsantrieb von troposphaerischem Aerosol deutlich geringer als der von den Treibhausgasen verursachte, und kann sowohl kuehlend als auch erwaermend wirken."
vorgelegt von Dipl.-Phys. Armin Stifter
Institut für Physik der Atmosphäre
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Oberpfaffenhofen (2002)
Die Strahlungswirkung des troposphärischen Aerosols in Mitteleuropa (PDF)
"Aus Messungen waehrend der Kampagne LACE 98 (Lindenberger Aerosol-Charakterisierungs-Experiment, Juli/August 1998) wurden aus einer Vielzahl von Messungen zahlreicher Gruppen, sowohl am Boden wie auch von Flugzeugen aus, verschiedenste relevante Parameter bestimmt. Mittels eines flexiblen und umfassenden Strahlungstransportmodell-Pakets werden die von dem Forschungsflugzeug Falcon des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Oberpfaffenhofen) aus im solaren und terrestrischen Spektralbereich gemessenen Strahlungsflussdichten mit berechneten Werten verglichen. Mit Hilfe von Strahlungstransportmodellen werden die Tagesgaenge des Strahlungsantriebs fuer fuenf Tage mit unterschiedlicher Aerosolbelastung berechnet und diskutiert. Die Faelle wolkenloser und vollstaendig bedeckter Himmel mit tiefen (Stratus) und hohen (Zirren) Wolken werden diskutiert. In den Berechnungen sowohl fuer die Bewoelkungssituationen keine bzw. homogene, vollstaendige Wolkenbedeckung ist der erhaltene Strahlungsantrieb von troposphaerischem Aerosol deutlich geringer als der von den Treibhausgasen verursachte, und kann sowohl kuehlend als auch erwaermend wirken."
Kategorie:
Wissen
Dissertation: Klimawirkung von Kondensstreifen
Dissertation der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München
von Susanne Marquart
Forschungsbericht 2003-16
Klimawirkung von Kondensstreifen:
Untersuchungen mit einem globalen atmosphärischen Zirkulationsmodell (PDF)
"In dieser Arbeit wurde erstmals eine Parametrisierung von linienförmigen Kondensstreifen für ein globales atmosphärisches Zirkulationsmodell (ECHAM) entwickelt. Diese erlaubt es, Bedeckungsgrad, optische Eigenschaften und Strahlungsantrieb von Kondensstreifen zu jedem Modellzeitschritt in physikalisch begründeter Abhängigkeit von den jeweils vorherrschenden atmosphärischen Umgebungsbedingungen zu simulieren. Zusätzlich können mögliche Einflüsse auf atmosphärische Parameter ermittelt werden, was auch die Bestimmung eines Klimasensitivitätsparameters speziell für linienförmige Kondensstreifen ermöglicht. Regionale Kondensstreifenbedeckungsgrade sowie die große simulierte Bandbreite an optischen Dicken zeigen befriedigende qualitative und quantitative Übereinstimmung mit Beobachtungsdaten. Sensitivitätsstudien ergeben für linienförmige Kondensstreifen einen geringeren globalen Strahlungsantrieb als vom Intergovernmental Panel on Climate Change (1999) abgeschätzt. Die größte Unsicherheit ist dabei mit der mangelhaften Kenntnis mikrophysikalischer Eigenschaften wie Eiswassergehalt, Partikelform und Partikelgröße verbunden. Unter Beachtung künftiger Veränderungen des Luftverkehrsaufkommens und der Triebwerkstechnologie, sowie anthropogenener Klimaänderungen, ergeben die Modellsimulationen eine Vervierfachung des globalen Bedeckungsgrads sowie Strahlungsantriebs zwischen 1992 und 2050."
von Susanne Marquart
Forschungsbericht 2003-16
Klimawirkung von Kondensstreifen:
Untersuchungen mit einem globalen atmosphärischen Zirkulationsmodell (PDF)
"In dieser Arbeit wurde erstmals eine Parametrisierung von linienförmigen Kondensstreifen für ein globales atmosphärisches Zirkulationsmodell (ECHAM) entwickelt. Diese erlaubt es, Bedeckungsgrad, optische Eigenschaften und Strahlungsantrieb von Kondensstreifen zu jedem Modellzeitschritt in physikalisch begründeter Abhängigkeit von den jeweils vorherrschenden atmosphärischen Umgebungsbedingungen zu simulieren. Zusätzlich können mögliche Einflüsse auf atmosphärische Parameter ermittelt werden, was auch die Bestimmung eines Klimasensitivitätsparameters speziell für linienförmige Kondensstreifen ermöglicht. Regionale Kondensstreifenbedeckungsgrade sowie die große simulierte Bandbreite an optischen Dicken zeigen befriedigende qualitative und quantitative Übereinstimmung mit Beobachtungsdaten. Sensitivitätsstudien ergeben für linienförmige Kondensstreifen einen geringeren globalen Strahlungsantrieb als vom Intergovernmental Panel on Climate Change (1999) abgeschätzt. Die größte Unsicherheit ist dabei mit der mangelhaften Kenntnis mikrophysikalischer Eigenschaften wie Eiswassergehalt, Partikelform und Partikelgröße verbunden. Unter Beachtung künftiger Veränderungen des Luftverkehrsaufkommens und der Triebwerkstechnologie, sowie anthropogenener Klimaänderungen, ergeben die Modellsimulationen eine Vervierfachung des globalen Bedeckungsgrads sowie Strahlungsantriebs zwischen 1992 und 2050."
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